Eco-Reifen und Gasfüllung senken Spritverbrauch

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Vergleichen lohnt sich. Mit den richtigen Reifen lässt sich Kraftstoff sparen.

Scheinbar kennt die Preisspirale beim Kraftstoff keine Grenze nach oben. Zum Glück gibt es immer noch ein paar Möglichkeiten, beim Autofahren sparsam mit dem Kraftstoff umzugehen. Einen großen Anteil haben dabei die Reifen. Moderne Autoreifen werden zum Beispiel nicht mehr mit Luft, sondern mit Gas gefüllt. Ganz so neu ist das allerdings nicht mehr, denn in der Luftfahrt oder in der Formel 1 werden schon lange gasgefüllte Reifen verwendet. Die mit Stickstoff gefüllten Reifen erfüllen bedeutend höhere Sicherheits- und Leistungsanforderungen. Heute werden bei der Herstellung von Reifen die schädlichen Bestandteile herausgefiltert und es wird umweltfreundlicher Stickstoff mit Edelgasanteilen verwendet.

Informationspflichten für Reifenhersteller

Für einen geringen Kraftstoffverbrauch sollen außerdem die sogenannten Eco-Reifen sorgen. Energiesparreifen verringern den Kraftstoffverbrauch und somit auch den Ausstoß der umweltschädlichen Gase. Seit einiger Zeit gibt es eine europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung, in der festgelegt ist, welche Informationspflichten die Reifenhersteller haben. Ziel dieser Verordnung soll es sein, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, den Umweltschutz mit einzubeziehen und nachhaltig für eine bessere Wirtschaftlichkeit zu sorgen. Durch die neue Kennzeichnung haben Verbraucher schon vor dem Kauf die Möglichkeit, sich bei Reifenportalen wie www.toroleo.de darüber zu informieren, welche Kriterien der neue Reifen erfüllt. Diese EU-Verordnung gilt für Sommer-und Winterreifen. Auf den Winterreifen muss im Moment leider noch nicht angegeben werden, wie der Schneegriff ist oder wie der Reifen auf Eis bremst. Allerdings wird derzeit in den EU-Gremien darüber diskutiert, ob und wie Winterreifen zusätzlich gekennzeichnet werden müssen.

Drei Kriterien für die Wahl

Die neue Kennzeichnung auf den Reifen soll dem Käufer die Wahl erleichtern. Generell werden drei Kriterien aufgeführt. Dazu zählen der Rollwiderstand oder Kraftstoffeffizienz, die Nassbremseigenschaften und das Außenfahrgeräusch. Die Kraftstoffeffizienz wird in die Klassen A bis G eingeteilt. Zwischen den Klassen A und G soll die Kraftstoffersparnis bei einem Pkw bis zu 7,5 Prozent betragen. Im Schnitt entspricht das ungefähr 0,5 Liter auf 100 Kilometer. Die meisten angebotenen Reifen werden in den Klassen B und C angeboten. Auch wenn hier die Ersparnis nicht ganz so groß ist, summiert sie sich doch im Laufe der Zeit.
Die Nasshaftung der Reifen hat einen großen Einfluss auf die Sicherheit. Sie wird in die Stufen A bis G eingeteilt. Tests haben gezeigt, dass von der Klasse A bis zur Klasse G der Bremsweg um rund 30 Prozent kürzer sein kann.
Die Angaben zu den Außenfahrgeräuschen werden in schwarzen Viertelringen neben einem Lautsprecher angegeben. Drei Ringe bedeuten, dass der Reifen die derzeit gültigen Grenzwerte einhält. Bei zwei Ringen wissen Verbraucher, dass der Reifen schon den Vorschriften für 2016 entspricht oder dass die Vorgaben sogar um bis zu drei Dezibel unterschritten werden. Am besten ist ein Ring, denn hier werden schon die Vorgaben für das Jahr 2016 um mehr als drei Dezibel unterschritten. Verbraucher sollten allerdings daran denken, dass das Außengeräusch nicht mit dem Innengeräusch zu vergleichen ist.

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