Konventionelle Pflegeprodukte oft belastet

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Selbstgemachte Cremes machen die Haut weich
(Foto: © Petra Bork / pixelio.de)

Herkömmliche Kosmetikprodukte enthalten oft Substanzen, die schädliche Nebenwirkungen haben können. So werden in viele Deos schweißhemmende Aluminiumsalze gemischt, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Nicht selten sind auch Cremes und Duschgels mit Chemikalien belastet. Diese können hormonelle Wirkungen haben. Um die Haut für bestimmte Inhaltsstoffe durchlässiger zu machen, werden in weiteren Kosmetika auch hautschädigende Substanzen eingesetzt. Zur Verlängerung der Haltbarkeit werden Kosmetika oft Konservierungsstoffe wie die sogenannten Parabene beigemischt, die ebenfalls hormonelle Wirkungen haben können. Alle diese Substanzen kommen in Naturkosmetik nicht vor.

Cremes aus der eigenen Küche

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, dem rät der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) dazu, Kosmetika selbst herzustellen. Dies kostet wenig und lässt sich schnell und unkompliziert in der eigenen Küche durchführen. Zutaten für eine natürliche Körperpflege gibt es zuhauf. Dafür eignen sich unter anderem Milch, Honig, Butter und Kräuter.

Buttermilch für Reinigungszwecke

Milch etwa kann den natürlichen Feuchtigkeitsschutz der Haut erneuern. Buttermilch und Joghurt wiederum sind für Reinigungszwecke einsetzbar und können so teure Abschminklotionen ersetzen. Selbstgemachte Kosmetika mit Honigbestandteilen machen die Haut weich, entsprechende Shampoos das Haar füllig und glänzend. Duftende Früchte, aromatische Gewürze und frische Kräuter stärken mit ihrer heilenden Wirkung die Haut ebenfalls. Im Internet sind viele Rezepte für Deos, Cremes, Shampoos sowie weitere Tipps zur Herstellung von Kosmetika zu finden. Zum Beispiel unter: www.umweltberatung.at.

Quelle: BUND Ökotipps

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