Unangemessene Erwartungen und Ansprüche?

Über die Hälfte der niedergelassenen Ärzte findet den Umgang mit informierten Patienten problematisch. Zudem erzeuge – laut einer Umfrage – die Selbstinformation der Patienten vielfach unangemessene Erwartungen und Ansprüche. Das bedeutet für 45 Prozent der Ärzte eine Belastung ihrer Arbeit. Zu diesem Schluss kommt eine Online-Umfrage der Bertelsmann Stiftung http://bertelsmann-stiftung.de und der BARMER GEK http://barmer-gek.de.
Was bedeutet das letztlich? Was wünschen sich jene Ärzte, die den Umgang mit informierten Patienten so problematisch finden denn? Die logische Folge muss sein: uninformierte Patienten, die nur auf das hören, was der Arzt ihnen sagt. Also schalten wir alle jetzt unsere Computer ab und kehren am besten wieder zurück ins Kaiserreich. Dann machen wir alles, was wir aufgetragen bekommen. Das würde dann auch wieder gut in unsere Bildungslandschaft passen.
Hier wäre dann aber einen noch bessere Idee: schicken wir doch besser jene Ärzte zurück ins Kaiserreich, weil sie dort endlich die Patienten finden, die sie sich wünschen.

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