Schattenseiten im Onlinehandel

Warenkorb

Viele Millionen Menschen kaufen im Internet ein. Zunehmend im Angebot sind auch ökologisch hergestellte oder fair gehandelte Waren. Der Kauf per Mausklick ist schnell und bequem. Allerdings hat der Onlinehandel auch Schattenseiten. Neben einem erhöhten Verbrauch an Verpackungsmaterialien steigt die Zahl der Straßentransporte. Emissionen, Schadstoffausstoß und Lärm nehmen zu. Die ökologischen Vorteile mancher Waren schwinden dadurch oder kehren sich sogar in ihr Gegenteil um. Zudem geht der Trend in Richtung immer kürzerer Lieferzeiten, was zu kleineren Verpackungseinheiten und noch mehr Transporten führt. Dies erhöht die Umweltbelastungen weiter.

In der Nähe nach Läden suchen

Deshalb empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), in der näheren Umgebung nach Läden zu suchen, die ökologisch hergestellte und fair gehandelte Produkte anbieten. Lokale Händler bestellen in der Regel größere Warenmengen. Das verursacht deutlich weniger Transporte und verringert das Verpackungsmaterial. Auf den Internetseiten der lokalen Händler lassen sich zumeist das Angebot und die Preise einsehen. Das ermöglicht Preisvergleiche ohne zusätzliche Wege.

Bestellungen zusammenfassen lassen

Wer in der Region nicht verfügbare Waren im Internet bestellt, sollte sich außerdem Gedanken darüber machen, ob er diese Dinge tatsächlich so schnell wie möglich benötigt. Immer mehr Onlinehändler bieten die Möglichkeit, mehrere nacheinander erfolgte Bestellungen zu einer Lieferung zusammenzufassen. Das erspart Transporte und Verpackungen. Außerdem kann man Bestellungen auch mit Freunden oder Nachbarn gemeinsam aufgeben.

Quelle: BUND Ökotipp

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