ÖKO-TEST nimmt dekorative Kosmetik unter die Lupe

Lippenstift

Keine Feiertagsstimmung: Auch ein Lippenstift der bekannten Marke The Body Shop ist laut Bericht von ÖKO-TEST “ungenügend”. Grund sei unter anderem ein Duftstoff, der Allergien auslösen kann und die Tatsache, dass der Anbieter auch auf Nachfrage die Farbbestandteile nicht genau aufgeschlüsselt habe. (Foto: ÖKO-TEST)

Lidschatten, Wimperntusche und Lipgloss, die ein besonderes „Extra“ bieten wollen und deshalb gern zu Weihnachten verschenkt werden, können es ganz schön in sich haben: Bei einem aktuellen ÖKO-TEST schnitten viele bekannte Marken richtig schlecht ab. Überzeugen konnten nur die Produkte von Naturkosmetikherstellern.
Große und teure Marken sind nach Aussage der Tester kein Garant dafür, dass die Produkte auch von guter Qualität sind. Das genaue Gegenteil sei oftmals der Fall: Problematische Konservierungsmittel, bedenkliche UV-Filter, umstrittene Hilfsstoffe, allergisierende Duftstoffe steckten in einigen hochpreisigen Produkten konventioneller Hersteller.
Dabei fiel ÖKO-TEST unter anderem der Lippgloss von Lancôme auf: Stolze 25,95 Euro pro sechs Milliliter kostet das Produkt. Dafür erhält der Käufer laut Testbericht Paraffine und ein Silikon, eine halogenorganische Verbindung und einen umstrittenen Farbstoff. Gesamturteil in der ÖKO-TEST-Untersuchung: „ungenügend“.
Oder ein Lidschatten von MAC: Das untersuchte Produkt ist gold-bronze-schwarz gesprenkelt und verzaubert durch sein Aussehen. Leider stecken nach Aussage von ÖKO-TEST darin umstrittene PEG-Derivate und ein bedenklicher UV-Filter. Außerdem schlüssele die Firma die Farbbestandteile nicht genau auf. Auch dafür vergibt ÖKO-TEST ein glattes „ungenügend“ – für die wenigen 2,2 Gramm schlechten Inhalt zahle man übrigens satte 23 Euro.
Erfreulich hingegen, was die zertifizierten Naturkosmetikhersteller anbieten: Ganz gleich ob Puder, Lippgloss, Make-up oder Lidschatten: Alle untersuchten Produkte zeigten sich ausnahmslos von ihrer besten Seite und können ohne Bedenken verschenkt werden.

Quelle: Pressemitteilung ÖKO-TEST

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