ÖKO-TEST Spezial

Bauen und WohnenÜber die Energiewende wird viel geredet. Doch während die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft immer noch um konkrete Lösungen ringen, kann jeder Einzelne in seinem privaten Wohnbereich schon eine Menge dafür tun, dass Heizung und Strom aus kostengünstigen, nachhaltigen Energiequellen gespeist werden. Aber auch beim Bauen und Renovieren lässt sich heute bereits vieles umsetzen, das nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel schont. Und natürlich möchte man in den häuslichen vier Wänden keine Schadstoffe einbauen – deshalb hat ÖKO-TEST auch eine Reihe von Bauprodukten untersuchen lassen. Die Testergebnisse gibt’s im neuen Spezial Renovieren, Energie sparen und Einrichten. Dazu viele Seiten Anregungen und Wissen – damit Heimwerker schon heute ihre ganz persönliche Energiewende einleiten können.
Die Tests:
•   Test Schimmelmittel: Hohe Luftfeuchtigkeit führt in Wohnungen häufig zu Schimmel. Die auf dem Markt erhältlichen Antischimmelmittel sind aber keine Lösung: Denn die aufgesprühten Desinfektionen belasten die Raumluft und bergen gesundheitliche Risiken.Die Schimmelpilzsporen können durch das Sprühen möglicherweise sogar aufgewirbelt werden.
•    Test Farbige Wandfarben: Von den 15 untersuchten Produkten schnitten 13 mit „sehr gut“ oder „gut“ ab. Nur zwei Buntfarben patzten im ÖKO-TEST, sie enthalten Formaldehyd/-abspalter, die Formaldehyd freisetzen, sobald ein mikrobielles Problem auftritt. Formaldehyd steht unter Krebsverdacht.
•  Test Tapetenablöser: Was dem Vormieter an der Wand gut gefallen hat, kann dem Nachmieter schon mal die Laune verderben. Doch die Investition in Tapetenablöser kann man sich sparen – Spülmittel tut es auch. Denn im Vergleich zu Spülmittel waren die Tapetenlöser zwar teurer, aber kaum besser.
•    Test Wohngebäudeversicherungen: Gleich drei Tarife landeten auf dem ersten Rang, weil sie das von ÖKO-TEST geschätzte Kostenrisiko für die unterschiedlichsten Schadensszenarien fast optimal absichern. Doch andere Angebote konnten nicht überzeugen. Und: Die Preisunterschiede sind teilweise gigantisch – rund 240 Prozent zwischen dem günstigsten und dem teuersten Angebot.
•    Test Ikea-Möbel: Bra jobbat heisst es in Schweden für „gut gemacht“: Tatsächlich waren die meisten untersuchten Ikea-Möbel in Ordnung. Doch ein Stuhl hatte einen fast legendären Produktionsfehler, er ließ sich deshalb nicht zusammenschrauben.
•    Test Latexmatratzen: Von neun Testmodellen kann ÖKO-TEST vier empfehlen. So verhagelten unter anderem Problemstoffe wie krebserregende Nitrosamine, die bei der Vulkanisierung des Kautschuks zum Latexschaum entstehen, das Testergebnis.
•    Test Silikonfugenmassen: Die Hauptkritik an Silikonfugenmassen bezieht sich auf hormonell wirksame zinnorganische Verbindungen, die als Katalysatoren eingesetzt werden. Immerhin sieben Produkte waren aber in Ordnung. Mit neun Marken holt man sich allerdings Schadstoffe ins Haus.
Aus dem Inhalt:
•    Altbau sanieren: ÖKO-TEST stellt gelungene Lösungen vor und zeigt, wie man mit viel Elan und innovativen Ideen ältere Wohnsubstanz energieeffizient saniert.
•    Bauen mit Holz: Vorgestellt werden neue Holzhäuser, außerdem gibt es eine Warenkunde Holzböden. Erklärt wird, wie man Oberflächen richtig behandelt und alte Dielen aufmotzt.
•   Finanzieren und versichern: Wo es Unterstützung gibt, wie man an Fördergelder herankommt und Tipps für Verhandlungen mit den Banken.
•    Heizen und Strom: Alles, was man über energie- und kostensparende Anlagen wissen muss. Außerdem gibt’s einen kostenlosen Aktionsgutschein zur Überprüfung ihrer Heizkosten.
•     Wohnen und Möblieren: Küchentrends, Arbeitsplatten, individuell gefertigte Betten, Bodenbeläge – ÖKO-TEST gibt vielfältige Anregungen und hat dabei natürlich immer die Kosten und die Qualität im Blick.
•  Badsanierung: Das Bad als Wohlfühloase – wer wünscht sich das nicht? ÖKO-TEST hilft bei der Umsetzung und stellt für verschiedene Grundrisse stimmige Lösungen vor. Zudem gibt es jede Menge Tipps zum Wassersparen.    

Das aktuelle ÖKO-TEST SPEZIAL Renovieren, Energie sparen, Einrichten gibt es seit dem 15. November 2013 im Zeitschriftenhandel. Es kostet 5,00 Euro.

Quelle: Pressemitteilung ÖKO-TEST

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