Intelligente Lösungen für die professionelle Abfallentsorgung

6,4 Millionen Tonnen Müll landen jährlich in unseren Ozeanen und verursachen Verschmutzung und Massentiersterben. Die Müllentsorgung ist aktuell ein großes Thema und trifft auf mehr Interesse denn je. Nicht nur die unsachgemäße Müllentsorgung stößt auf Protest, auch die Vermeidung von Müll und das Recycling der Abfallprodukte rückt immer mehr in den Fokus der Gesellschaft. Wie die Abfallwirtschaft für einen sauberen Planeten sorgt und wie Abfall intelligent entsorgt wird, erfahren Sie im Folgenden.

Die Ziele der Abfallwirtschaft

Die Abfallwirtschaft ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland. Sie umfasst alles, was mit dem Vermeiden, Verringern, Verwerten und Beseitigen von Abfall zusammenhängt. Nicht nur das Recycling an sich steht im Vordergrund der Abfallwirtschaft, auch die Vorbereitung dafür, wie unter anderem eine korrekte Müllentsorgung. Aus der Abfallwirtschaft ergibt sich eine Abfallhierarchie, welche mit folgender Rangfolge in §6 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes geregelt ist:

  1. Vermeidung
  2. Vorbereitung zur Wiederverwendung
  3. Recycling
  4. Sonstige Verwertung, insbesondere energetische Verwertung und Verfüllung
  5. Beseitigung

Dabei spielt eine zuverlässige Entsorgung, die modern ist und nicht das Umfeld negativ beeinflusst eine große Rolle. Nach der Abfallhierarchie ist nach §6 KrWG auch zu berücksichtigen, dass möglichst wenig Emissionen entstehen, natürliche Ressourcen geschont werden, die einzusetzende oder gewinnende Energie berücksichtigt wird und dass die Anreicherung von Schadstoffen in Erzeugnissen, in Abfällen zur Verwertung oder in daraus gewonnenen Erzeugnissen möglichst gering gehalten werden sollte.

Strategien rund um die Abfallwirtschaft

Um stetig die Abfallhierarchie und deren Berücksichtigungen zu entsprechen, werden Strategien entwickelt, die zur besseren Nutzung der Abfallströme dienen, als auch zur Minimierung des Abfallaufkommens und zur Einschränkung des Verbrauchs von Energie und Materie innerhalb des Zyklus. Zur Abfallvermeidung ist die gesamte Gesellschaft aufgefordert und es wird ein entgegenkommendes Verhalten zur Abfallwirtschaft erwartet. Um dies zu stützen, wurden Abgabenregelungen und Steuern, wie beispielsweise das Flaschenpfand, eingeführt.

Wie sich Müll in unsere Gesellschaft integriert

Leider entsteht Müll immer noch in zu großer Menge, welcher hauptsächlich aus Kunststoff besteht und dem Verpackungsmaterial von Lebensmitteln und anderen Haushaltsprodukten geschuldet ist. Viele Menschen entscheiden sich mittlerweile bewusst dazu, zusätzliche Verpackungen und den daraus entstehenden Müll zu meiden oder auf biologisch abbaubare Verpackungen zu setzen. Um dies zu unterstützen, sollten auch die Hersteller zusätzliches Verpackungsmaterial auslassen. Gegenstände, wie Flaschen, und anderes Verpackungsmaterial wird weiterverwendet und so wird Müll eingespart.
Städte und Gemeinden bemühen sich, Müllbehälter zugänglicher zu machen und verzichten zunehmend auf Müllgroßbehälter, da diese Ungeziefer anlocken und eine Geruchsbildung nicht vermieden werden kann. Eine intelligentere Lösung ist das Einsetzen von Müllbehälterschränken, wie etwa von Ziegler-Metall, welche fest verschlossen sind und oftmals ein größeres Fassungsvolumen haben. Zudem können selbstlöschende Abfallbehälter aufgestellt werden, um eine Rauch- oder Feuerentwicklung von entsorgten Zigaretten zu verhindern.

Die Zukunft der Müllentsorgung und des Recyclings

Sehr zukunftsweisend ist auch die Benutzung von Sensoren, welche Rückmeldung an die Müllentsorgung geben, ob ein Müllbehälter zur Abfuhr voll befüllt ist. So kann auch eine individuelle Abfuhrroute für die Müllentsorgung geplant werden, was wiederum Emissionen mindert und daher im Sinne der Abfallwirtschaft handelt. Umweltbewusste Unternehmen setzen mehr und mehr auf neues Verpackungsmaterial, welches sich biologisch abbauen lässt oder verzichten komplett auf die Umverpackung. Im Gespräch sind momentan vor allem Biokunststoffe, welche auf Basis nachwachsender Rohstoffe hergestellt wurden und als CO­­­­ 2-neutral einzustufen sind.
So können mittlerweile auch ganze Gegenstände aus biologisch abbaubaren Stoffen hergestellt werden, wie Einweg-Löffel aus Getreide oder Kaffeetassen aus Kaffeesatz. Der Trend für futuristische Herstellungsmaterialen geht steil bergauf und trifft auf viel Zustimmung. Zudem kann man jeden lediglich ans Herz legen, mit der Umwelt bewusster umzugehen und Müll zu meiden oder für dessen korrekte Entsorgung zu sorgen.

Autorin: Anja Ludwig – E. ZIEGLER Metallbearbeitung AG

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