BUND rät wegen Umweltgefahren ab

Mikroplastik in Kosmetik

Gelegentlich befindet sich Mikroplastik in Kosmetik. Wegen der Umweltgefahren rät der BUND von diesen Produkten ab. (Foto: Claudia Rothe / pixelio.de)

Kosmetik- und Körperpflegeprodukten werden zunehmend kleinste Kunststoffkügelchen beigemischt. Sie dienen unter anderem als Bindemittel und sollen eine bessere Reinigungswirkung erzielen. Wegen der Umweltgefahren dieser Kleinstpartikel empfiehlt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), auf Kosmetika wie Duschpeelings, Zahncremes, Makeup oder Kontaktlinsen-Reinigern mit Mikroplastik zu verzichten. Da Klärwerke dieses Mikroplastik nicht gezielt herausfiltern, gelangen die Kunststoffpartikel über die Abwässer in Flüsse und Meere. An der Oberfläche der Partikel lagern sich dann verschiedene im Meer vorhandene Schadstoffe ab.

Schadstoffe für viele Organismen

Mitsamt den Schadstoffen werden die Partikel zum Beispiel von Seehunden, Fischen, Muscheln und anderen Organismen aufgenommen. Im Magen-Darm-Trakt der Tiere können die Schadstoffe freigesetzt werden und deren Gesundheit schädigen. Nicht abgebautes Plastik und die Schadstoffe, die sich im Gewebe der Tiere ansammeln, gelangen außerdem in die Nahrungskette und auf diese Weise auch in den menschlichen Körper.
Eine Liste von Produkten, die Mikroplastik enthalten sowie weitere Informationen sind im Internet zugänglich unter: http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/meere/131119_bund_meeresschutz_mikroplastik_produktliste.pdf

Quelle: BUND Ökotipp

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