Zum Volksentscheid in Berlin fordert ROBIN WOOD: Stromnetz für alle – Tschüss Vattenfall!

Postkarte Robin WOOD

Mit Aktivitäten wie „Gruß aus Berlin“-Postkarten und der Online-Aktion „Tschüss-Vattenfall“ unterstützt ROBIN WOOD die Initiative des „Berliner Energietisches“. (Foto: ROBIN WOOD)

ROBIN WOOD ruft alle BerlinerInnen dazu auf, beim Volksentscheid am kommenden Sonntag mit „Ja“ für den Rückkauf der Stromnetze und den Aufbau eines berlineigenen Stadtwerks zu stimmen. „Ja zum Rückkauf der Berliner Stromnetze!“ „Die Verfügung über die Netze ist nicht allein wichtig, um die Energiewende voranzubringen“, so die Organisation. „Der Netzbetrieb rechnet sich auch und brächte der Stadt langfristig sichere Gewinne.“ In Hamburg hat dies vor wenigen Wochen bereits überzeugt: Die Mehrheit in der Hansestadt entschied sich für die Rekommunalisierung der Energienetze und gegen den weiteren Betrieb durch Vattenfall.

Seifert: 50 Millionen Gewinn

Unternehmensentscheidungen sowie zahlreiche Medienberichte der vergangenen Monate zeigten, dass Vattenfall den Rückzug aus dem Deutschland-Geschäft vorbereite, erklärt ROBIN WOOD. Beim anstehenden Verkaufspoker seien die insgesamt gute Gewinnlage beim Stromnetz für den Konzern von strategischer Bedeutung. Deshalb wehre sich das angeschlagene Unternehmen mit einem millionenschweren Werbe-Etat so massiv gegen die Volksentscheids-Initiative des „Berliner Energietisches“.
„Rund 50 Millionen Euro jährlich hat Vattenfall in den vergangenen Jahren im Schnitt mit dem Berliner Stromnetz an Gewinnen eingefahren. Jetzt klammert sich der Konzern mit allen – auch mit nicht ganz legalen – Mitteln an die Netze“, stellt Dirk Seifert, Energiereferent von ROBIN WOOD fest.

Braunkohleabbau in der Lausitz

Die BerlinerInnen haben mit der Privatisierung von wichtigen Bereichen der Daseinsvorsorge oft schlechte Erfahrungen gemacht. Wasser, S-Bahn und auch die Stromnetze sind von grundsätzlicher Bedeutung für das Gemeinwohl. Private Unternehmen sehen sich jedoch meist nur den wirtschaftlichen Zielen ihrer Aktionäre verpflichtet.
„Ein ,Ja’ in Berlin wird auch helfen, die klimaschädliche Braunkohleverstromung in der Lausitz zu beenden. Denn bisher verkauft Vattenfall in Berlin den Strom, für den in der Lausitz die Dörfer zerstört werden“, erklärt ROBIN WOOD-Vorstand Daniel Häfner aus Cottbus. „Die BerlinerInnen haben am Sonntag die Chance, dem Klimakiller Vattenfall die Rote Karte zu zeigen und ein weiteres Signal für die Energiewende zu setzen.“

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