fesa e.V. ausgezeichnet

Logo_UN-Dekade_Offizielles Projekt_2013_2014_rgb-211x483Die Deutsche UNESCO-Kommission hat den fesa e.V. (FESA – Förderverein Energie und Solaragentur Regio Freiburg) als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln. Nachdem 2012 das fesa-Projekt für Grundschulen „Klimaschutz zum Anfassen“ die Auszeichnung als Dekade-Projekt erhielt, bekommt nun der Verein als Ganzes die Anerkennung für seine Arbeit.
„Der fesa e.V. zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.

Bereits über 1.700 Projekte ausgezeichnet

Die Deutsche UNESCO-Kommission hat in Deutschland bereits über 1.700 Projekte ausgezeichnet: In Schülerfirmen etwa lernen Kinder, ökonomisch sinnvoll und dabei umweltverträglich sowie sozial gerecht zu handeln. Kindergärten und Schulen richten ihr Konzept an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung aus, bauen Solaranlagen oder engagieren sich für fairen Handel. Außerschulische Träger organisieren Bildungsangebote rund um das Thema nachhaltige Entwicklung. Dies sind nur einige von vielen Beispielen.

Vielfältiges Angebot im Rahmen von Bildung für nachhaltige Entwicklung

Im Rahmen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung bietet der fesa e.V. nicht nur pädagogische Projekte für Kinder und Jugendliche, sondern ist auch in Bereichen Erwachsenbildung, Aufklärung und Öffentlichkeitarbeit tätig.
Zu den aktuell laufenden, pädagogischen Projekten zählen „Unser Dorf hat Power“, „Experimente mit Erneuerbaren Energien“, „Klima-Rallye“ und „Klimaschutz zum Anfassen“.

Kompetenzaufbau für ehrenamtliche Energieinitiativen

Innerhalb der Erwachsenenbildung fördert der fesa e.V. zum einen den Kompetenzaufbau für ehrenamtliche Energieinitiativen, der in Form von Workshops innerhalb des Projekts RegioNetz angeboten wird; zum anderen berät und informiert er Kommunen, führt jährlich den Kongress „Energieautonome Kommunen“ durch und bietet Fortbildungen im Bereich Energie- und Klimaschutzmanagement an.

Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit

Für Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit sorgt der fesa e.V. nicht nur durch seine Pressepräsenz, sondern auch durch Veröffentlichung aktueller Themen und wichtiger Termine auf den Webseiten www.fesa.de, www.solarregion.net und www.energie-autonome-kommunen.de. Vierteljährlich bringt der fesa e.V. zudem die Zeitschrift SolarRegion mit immer wechselnden Topthemen auf den Markt, die über regionale und überregionale Entwicklungen in der Energiewirtschaft informiert und energie- und umweltpolitische Entscheidungen kritisch unter die Lupe nimmt. Auch im E-Paper fesa-Thema werden Themen aus dem Bereich Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit kritisch durchleuchtet und der Öffentlichkeit näher gebracht.

UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014)

Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung”. Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade-Koordinierungsstelle eingerichtet.

Anforderungen an Dekade-Projekte

Eine Jury aus Experten entscheidet über die Auszeichnung der Bildungsprojekte. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus den drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem ist wichtig: Die Projekte haben einen innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.

Auch Kommunen können sich bewerben

Auch Städte, Gemeinden und Landkreise können eine Auszeichnung erhalten. Für außergewöhnliches Engagement im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung erhalten sie die Auszeichnung als Stadt oder Gemeinde der UN-Dekade. Bis heute wurde dieser Titel an 16 Kommunen in Deutschland verliehen. Nach zwei Jahren ist für Projekte und Kommunen eine Wiederbewerbung für die kommenden beiden Jahre möglich.
Mehr Informationen auf www.fesa.de

Quelle: Karin Jehle, fesa e.V.

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